Quelle: http://www.folplus.de/vitamine/vitamin-d3/wirkung.html

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Wirkung

So wird Vitamin D3 gebildet

Das "Vitamin" D3 ist im engeren Sinne gar kein Vitamin, sondern ein hormonähnlicher Stoff. Der Körper kann diesen selbst bilden: Durch die Einwirkung von Sonnenstrahlung wird aus Cholesterol in der Haut zunächst ein Provitamin gebildet, aus dem unter Einfluss der Körperwärme das aktive Vitamin D3 entsteht.
In der Leber und der Niere wird dann dieses "Vitamin" weiter Schritt für Schritt in das eigentlich wirksame Steroidhormon 1,25 Dihydxoxycholcalciferol umgewandelt.

Besonders bei Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter lässt die Fähigkeit, Vitamin D3 zu bilden, leider nach. Aber auch bei Personen, die sich überwiegend in Räumen aufhalten oder aus anderen Gründen zu selten mit Sonnenlicht in Kontakt kommen (zum Beispiel Nachtarbeiter oder verschleierte Frauen) fällt die Vitaminproduktion häufig viel zu gering aus.

Bedeutung von Vitamin D3 für die Knochen

Bekannt wurde Vitamin D in den zwanziger Jahren durch die erfolgreiche Behandlung von Kindern, die unter Rachitis (Knochenerweichung) litten. Man setzte sie ultravioletter Strahlung aus, wodurch die  Vitaminproduktion angeregt wurde und sich das Gleichgewicht zwischen Aufbau und Abbau der Knochen wieder einstellte.
Denn das ist eine der Hauptaufgaben von Vitamin D: Es schleust Calcium in die Knochen und festigt sie auf diese Weise.

Dieser Zusammenhang macht klar, wie wichtig es für die Knochengesundheit ist, dass Sie sich so oft es geht an der frischen Luft aufhalten. Selbst bei bedecktem Himmel kommt noch ein Teil der Sonnenstrahlung durch die Wolkendecke an und aktiviert die Produktion des Vitamins.

Und: Es muss auch genügend Calcium vorhanden sein! Achten Sie deshalb auf eine calciumreiche Ernährung mit Milch und Milchprodukten.

Wofür Vitamin D3 noch wichtig ist

Nicht nur für die Knochen ist Vitamin D3 von großer Bedeutung: Das Vitamin unterstützt die Funktionen und das Zusammenspiel der Muskeln, stärkt unser Immunsystem und ist gut für unsere Seele. Stimmungsschwankungen und Gereiztheit können mithilfe von Vitamin D3 ausgeglichen werden.

Neuere wissenschaftliche Untersuchungen belegen außerdem eine positive Wirkung von Vitamin D3 im Kampf gegen das Enstehen von Krebszellen. Man hat festgestellt, dass es bei einer Reihe von Tumoren die Zellteilung hemmen kann.

Weiterhin wird ein Zusammenhang zwischen einer unzureichenden Versorgung von Vitamin D3 und dem Entstehen von Diabetes mellitus, Herzkreislauf-Erkrankungen und Multipler Slerose (einer Nervenerkrankung) diskutiert.

Unerwünschte Wirkungen (Nebenwirkungen) von Vitamin D3

Eine Überdosierung von Vitamin D3 kann zu einer erhöhten Calciumkonzentration im Blut führen, wodurch Symptome wie Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Erbrechen und Nierenverkalkung auftreten können.

 
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