Quelle: http://www.folplus.de/gesundheit/wechseljahre.html

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Wechseljahre

Wechseljahre - Nervenjahre

Wie auch in der Pubertät muss der Körper während der Wechseljahre einen ungeheuren hormonellen Umbau vollziehen. Bei der Frau geschieht dies innerhalb weniger Jahre und fällt mehr oder weniger heftig aus. Männer hingegen durchlaufen einen eher schleichenden Prozess.

Die Sexualhormone werden nicht mehr in der Menge wie im fortpflanzungsfähigen Alter benötigt. Die Funktion der Eierstöcke lässt deshalb nach mit der Folge, dass Östrogene und Gestagene immer weniger gebildet werden. Das Gehirn produziert daraufhin Mengen an einem bestimmten Botenstoff, um die - nun nicht mehr gewünschte - Hormonbildung in den Eierstöcken wieder anzukurbeln.
Es ist kein Wunder, dass im Körper nun einiges durcheinander gerät.

Hitzewallungen & Co.

Durch den sinkende Gestagenspiegel haben die meisten Frauen nicht nur mit Hitzewallungen, sondern auch mit Schweißausbrüchen, Schwindel, Wassereinlagerungen und Herzjagen zu kämpfen. Diese Beschwerden führen dann noch zu Schlafstörungen und man ist am nächsten Tag unausgeschlafen und verstimmt.

Durch geringeres Östrogen wird die seelische Unausgeglichenheit zusätzlich verstärkt. Viele Frauen klagen auch über nachlassende Konzentrationsfähigkeit, Vergesslichkeit und Nervosität.

Daneben gibt es in dieser Lebensphase oft psychisch einiges zu bewältigen: Die Kinder gehen aus dem Haus, der Mann steht möglicherweise am Ende seiner Karriere und muss aufgefangen werden, die Eltern werden pflegebedürtig, man erkennt an sich Spuren des Alterns und, und, und.

Was hilft bei der hormonellen Umstellung?

Manche Frauen können sich glücklich schätzen: Bei ihnen geht die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre fast spurlos vorbei. Andere benötigen mehrere, mit Beschwerden belastete Jahre, bis sie geschafft ist.

Gesunde Ernährung

Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung versorgt den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen & Co. Kaufen Sie dazu Obst und Gemüse aus der Region und möglichst aus biologischen Anbau. Damit erhalten Sie vitaminreiche Nahrungsmittel, die weder behandelt noch durch lange Transportwege überlagert sind.

Achten Sie auch auf gute Öle wie Lein-, Oliven- oder Rapsöl und esssen Sie regelmäßig Fisch und Nüsse. Den Konsum von Weißmehlprodukten, Fleisch- und Wurstwaren können Sie dagegen getrost einschränken.

Mit dieser Ernährungsweise sichern Sie Ihre optimale Nährstoffzufuhr und können die Beschwerden zum Teil gelindern. Als Nebeneffekt profitieren Ihre Haut, Haare, Nägel und Knochen.

Bewegung

Um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, ist viel körperliche Betätigung - am besten an der frischen Luft - hilfreich. Der Kreislauf wird angekurbelt, Vitamin D produziert und Glückshormone werden ausgeschüttet. Am einfachsten gelingt das mit einem täglichen, flotten Spaziergang, egal bei welchem Wetter! Oder Sie steigen gleich auf Nordic Walking oder leichtes Joggen um.

Gute Bewegungsmöglichkeiten sind außerdem Aqua Fitness, Tanzen, Pilates oder Yoga.

B-Vitamine für die Nerven

Die B-Vitamine Folsäure (Vitamin B9), Vitamin B6 und Vitamin B12 wirken stabilisierend auf das Nervenkostüm und können dazu beitragen, dass die nervösen Beschwerden gelindert werden.

Sie sind verantwortlich für die Bildung bestimmter Nervenbotenstoffe, insbesondere von 

  • Serotonin - der Botenstoff für Ruhe und Ausgeglichenheit und
  • Melatonin - der Botenstoff für Tag-Nacht-Rhythmus

Die B-Vitamine sorgen außerdem für eine schützende Schicht um die Nervenfasern, die sogenannte Myelinscheide, wodurch eine zu schnelle Erregungsleitung verhindert wird.

Das B-Vitamin-Trio Folsäure + B6 + B12 hat außerdem die wichtige Aufgabe, Homocystein zu "entsorgen" und in andere, für den Körper nützliche Stoffe umzuwandeln. Homocystein ist ein schädliches Stoffwechselprodukt, das in höheren Mengen die Produktion den Nervenbotenstoffwechsel massiv stört.

Zudem unterstützen die drei B-Vitamine das Nerven- und Immunsystem, sie tragen zu normalen psychischen Funktionen wie Konzentration und Erinnerungsvermögen bei und verringern Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

Zusätzliche Funktionen der einzelnen Vitamine

  • Folsäure: Ist wichtig für alle Zellwachstumsvorgänge und unterstützt Haut und Nägel.
  • Vitamin B6: Hilft, die Hormontätigkeit zu regulieren, so dass sowohl überschießende als auch stark abfallende Hormonproduktionen austariert werden. Wirkt beim Eiweiß- und Energiestoffwechsel mit.
  • Vitamin B12: Unterstützt die normale Produktion der roten Blutkörperchen und - wie Vitamin B6 - den Energiestoffwechsel.

Vitamin D - nicht nur wichtig für die Knochen!

Eine Tatsache, an der man leider nicht vorbei kommt: Mit der Menopause nimmt die Gefahr, an einer Osteoporose zu erkranken, zu. Um so wichtiger ist es, den Körper mit einer genügenden Menge an Vitamin D3 auszustatten, denn das Vitamin hat einen entscheidenden Einfluss auf das Knochensystem: Es schleust Calcium in die Knochen, das diese fest und elastisch hält.

Aber nicht nur das: Vitamin D3 unterstützt ganz allgemein die Aufnahme und Verwertung von Calcium aus der Nahrung, womit es für einen ausgeglichenen Calcium-Gehalt im Körper sorgt. Dadurch nimmt das Vitamin indirekt auch Einfluss auf das Nervensystem, denn Calcium wirkt bei der Übertragung von Informationen zwischen den Nervenzellen mit.

Zudem ist Vitamin D3 auch wichtig für die Muskelfunktion und unterstützt kräftig unser Immunsystem.

Vorkommen der Vitamine

B-Vitamine

  • Folsäure (B9): Leber, Blattsalate, Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Tomaten, Hülsenfrüchte, Weizenkeime, Hefe, Nüsse, Eier
  • Vitamin B6: Fleisch, Fisch, Käse, Milch, Vollkornprodukte
  • Vitamin B12: ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und - in geringerem Maße - Milch und Eier

Folsäure ist ein extrem empfindliches Vitamin, das durch den Einfluss von Licht und Wärme (Kochen, Zubereitung der Speisen in der Mikrowelle) leicht zerstört werden kann.

Für die Aufnahme und Verwertung von Vitamin B12 gibt es wiederum einen speziellen Mechanismus, der durch eine nachlassende Magensaftproduktion und eine nicht mehr ganz intakte Magenschleimhaut beeinträchtigt werden kann.

Hinzu kommt, dass mit zunehmenden Alter Vitamine vom Körper leider immer weniger gut aufgenommen und verwertet werden. Sorgen Sie deshalb vor und ergänzen Sie regelmäßig Ihre Ernährung mit diesen wertvollen Vitaminen.

Vitamin D3

Eigenproduktion: Vitamin D3 wird zu 80 - 90 % durch Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet.
In der Nahrung: Lebertran, Fisch, Eier

 
Quelle: http://www.folplus.de/gesundheit/wechseljahre.html