Quelle: http://www.folplus.de/gesundheit/burnout.html

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Burnout

Was versteht man unter "Burnout"?

Burnout bedeutet so viel wie „Ausgebranntsein“. Es beschreibt einen Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung, die durch andauernde Überlastung im Job und im Alltag entstehen kann. Die Folgen können körperliche und / oder psychische Beschwerden bis hin zu einer manifesten Erkrankung sein.

Die Zahl der von Burnout betroffenen Menschen steigt stetig. Besonders Personen, die soziale oder helfende Berufe wie z. B. im Bereich der Pflege ausüben, leiden am häufigsten an diesem Stress-Syndrom.

Wie sich Burnout ankündigt?

Burnout ist ein schleichender, lang andauernder Prozess.
Vielleicht geht es Ihnen wie vielen anderen: Im Berufsalltag fühlen Sie sich überfordert und ausgenutzt, Sie stehen permanent unter Zeitdruck und werden ständig kritisiert, anstatt auch einmal ein Lob zu erfahren.
Zu Hause erwartet Sie weiter Hektik und Streit.

Es bleibt kaum Luft zum Durchatmen, geschweige denn Zeit für Hobbys und Freunde.
Kaum ein Wunder, dass häufig auch noch Schlafstörungen dazu kommen.

Sind Sie über einen längeren Zeitraum diesem Stress ausgesetzt, können sich Symptome wie Dauermüdigkeit und Niedergeschlagenheit bis hin zu depressiver Verstimmung, Erschöpfungszuständen, Antriebsschwäche und Gleichgültigkeit gegenüber Mitmenschen einstellen.

Auch häufige Erkältungen, Kopf- und Herzschmerzen, Schwindelgefühl, Ohrgeräusche sowie Rückenschmerzen oder auch Magen-Darm-Beschwerden werden durch das „Ausgebranntsein“  befördert.

Was Sie gegen Burnout tun können

Wenn Sie merken, dass Sie auf eine Sackgasse zusteuern, sollten Sie schnell die Reißleine ziehen! Haben Sie den festen Willen, Ruhephasen einzulegen - Sie werden sehen, es geht!

Was Sie sonst noch tun können, um dem Burnout entgegen zu wirken, erfahren Sie in unseren nachfolgenden Empfehlungen:

  • Stressmanagement und Entspannung
    Lernen Sie, mit speziellen Atem- und Meditationsübungen Ihr Gleichgewicht wieder herzustellen. Belegen Sie dafür einen Kurs für autogenes Training (wird zum Beispiel von Volkshochschulen angeboten) oder steuern Sie mit progressiver Muskelentspannung dem Stress entgegen. Auch Yoga, Tai Chi und Chi Gong sind bestens geeignet, um seelisch in Balance zu bleiben. 

  • Kleine Auszeit
    Bricht mal wieder die Welt über Ihnen ein und Sie haben das Gefühl, an Ihre persönlichen Grenzen zu kommen? Dann lassen Sie einfach alles stehen und liegen. Gehen Sie spazieren oder setzen Sie sich unter einen Baum, um wieder klare Gedanken fassen zu können.
     
  • Setzen Sie Prioritäten!
    Erstellen Sie einen schriftlichen Plan, um Ihre Zeit optimal zu nutzen. Unbedingt sollten Sie dabei auch Zeitfenster für Sport und Erholung vorsehen.

  • Musik hilft heilen
    Musiktherapie hat sich als eine sehr hilfreiche Maßnahme erwiesen.

  • Stresstagebuch
    Führen Sie ein Stresstagebuch, mit dem Sie schwierige Situationen besser erkennen und verstehen lernen. Es hilft Ihnen dabei, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um mit Stresssituationen besser umgehen zu können.

  • Gesunde Lebensweise
    Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung! Außerdem bringen regelmäßiger Sport und viel Bewegung an frischer Luft  Ruhe in Ihren Kopf und ein positives Spannungsgefühl in Ihren Körper. Versuchen Sie, den Konsum von Nikotin, Koffein, Alkohol und Zucker einzuschränken oder verzichten Sie gar komplett darauf.

  • Soziale Kontakte
    Pflegen Sie Ihren Familien- und Freundeskreis, denn soziale Abwendung würde Ihren Zustand nur verschärfen.

  • Hilfe beanspruchen
    Bemerken Sie über einen längeren Zeitraum ein erhöhtes Stresslevel oder andere typische Burnout-Symptome, so ist ein Besuch beim Arzt, Psychotherapeuten oder Psychiater ratsam. Denn je früher ein Burnout erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

  • Mut zum Gespräch mit dem Chef
    Last, but not least: Haben Sie den Mut, mit Ihrem Arbeitgeber über Ihre Situation zu reden. Denn hier ist meistens die Ursache der Entwicklung zu finden. Vielleicht legen Sie ja einen Perfektionismus vor, der von Ihnen gar nicht erwartet wird. Oder Sie wechseln den Aufgabenbereich oder die Arbeitszeiten, oder ...

Vitamine helfen bei Burnout

B-Vitamine

Die ausreichende Versorgung mit den B-Vitaminen Folsäure, B6 und B12 hat zahlreiche positive Effekte bei Burnout. Deshalb gilt eine gezielte Einnahme sowohl vorbeugend, als auch unterstützend im Rahmen einer Burnout-Therapie.

Diese Vitamine spielen eine große Rolle für das Nervensystem. Sie sind unter anderem verantwortlich für die Produktion der Nervenbotenstoffe wie

  • Serotonin - der Botenstoff für Ruhe und Ausgeglichenheit und
  • Melatonin - der Botenstoff für Tag-Nacht-Rhythmus

Zudem sorgen die Vitamine für eine einwandfreie Beschaffenheit der Myelinscheide. Die Myelinscheide ist eine Schicht, die sich wie ein Schutzmantel um die Nervenfaser legt. Dadurch wird eine zu schnelle Erregungsleitung verhindert, was sich positiv auf nervöse Unruhezustände auswirkt.

Das B-Vitamin-Trio hat außerdem die Aufgabe, das schädliche Stoffwechselprodukt Homocystein in andere, für den Körper nützliche Stoffe umzuwandeln. Homocystein stört die Bildung der Nervenbotenstoffe. Durch einen niedrigen Homocystein-Blutspiegel - sozusagen das Arbeitsergebnis der B-Vitamine - läuft ihre Synthese ungestört ab und die Nervenbotenstoffe können in ausreichender Menge gebildet werden.

Vitamin D

Vitamin D unterstützt die Aufnahme und Verwertung von Calcium, wodurch ein  ausgeglichener Calcium-Gehalt im Körper aufrechterhalten wird. Das spielt eine große Rolle für das Nervensystem, da Calcium bei der Übertragung von Informationen zwischen den Nervenzellen mitwirkt.

Der Zusammenhang von Vitamin-D-Mangel und Burn-out wird beispielsweise im Falle der sogenannten Winter-Depression deutlich. Der Grund: Vitamin D3 wird zu 80 – 90 % durch Sonneneinstrahlung auf die Haut gebildet. In der dunkleren Jahreszeit fällt die Produktion naturgegebener Maßen geringer aus.

Aber auch in den Sommermonaten sind viele Menschen mit dem Vitamin unterversorgt, wenn sie sich tagsüber - insbesondere zur Mittagszeit - überwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten.

Vitaminmangel vorbeugen

Mit zunehmendem Alter schafft es der Körper leider  immer weniger, Mikronährstoffe aufzunehmen und zu verwerten oder - im Falle von Vitamin D3 – zu bilden. Dadurch können sich Mangelerscheinungen entwickeln, die mit seelischen und körperlichen Beschwerden -bis hin zum Burnout-Syndrom- einhergehen. Von daher ist es sinnvoll, wenn Sie Ihre Ernährung gezielt mit den B-Vitaminen Folsäure (B9), B6 und B12 sowie Vitamin D3 ergänzen.

Folgende Symptome können bei einem Mangel an B-Vitaminen und Vitamin D3 auftreten:

Folsäure-Mangel

  •     erhöhter Homocystein-Blutspiegel (über 10 µmol/L)
  •     erhöhte Infektanfälligkeit
  •     Kraftlosigkeit
  •     eingeschränkte Gedächtnisleistung
  •     depressive Verstimmung
  •     Veränderung der Zungen- und Mundschleimhaut
  •     verringertes Hungergefühl, Verdauungsstörungen
  •     Hautentzündungen im Gesicht
  •     Haarverlust
  •     Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Extremitäten

Vitamin B6-Mangel

  • erhöhter Homocystein-Blutspiegel (über 10 µmol/L)
  • Konzentrationsstörungen
  • Gereiztheit
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Krämpfe und Muskelschwäche
  • depressive Verstimmungen
  • verringerte Immunabwehr
  • Haarverlust
  • Haut- und Schleimhautentzündungen

Vitamin B12-Mangel

  • erhöhter Homocystein-Blutspiegel (über 10 µmol/L)
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Einschränkung der Gedächtnisleistung
  • Konzentrationsschwäche
  • Gereiztheit
  • geringere Stressstabilität
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Erschöpfung, Ermüdung
  • verringertes Hungergefühl, Verdauungsstörungen
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Extremitäten
  • gestörte Blutbildung   
  • Blässe, Kurzatmigkeit

Vitamin D3-Mangel

  • Knochenerweichung, erhöhtes Frakturrisiko, Osteoporose
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • verminderte Antriebskraft
  • Kraftlosigkeit, Reizbarkeit, Müdigkeit
  • depressive Verstimmungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Unruhezustände und Schlafstörungen
  • Muskelschwäche (auch Herzmuskelschwäche)

Vorkommen der Vitamine

  • Folsäure: Leber, Blattsalate, Brokkoli, Spinat, Grünkohl, Hülsenfrüchte, Tomaten, Weizenkeime, Hefe, Nüsse, Eier
  • Vitamin B6: Fleisch, Fisch, Käse, Milch, Vollkornprodukte
  • Vitamin B12: ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und - in geringerem Maße - Milch und Eier
  • Vitamin D3: hauptsächlich körpereigene Produktion; in Nahrungsmitteln: Lebertran, Fisch, Eier

Folsäure ist ein extrem empfindliches Vitamin, das durch den Einfluss von Licht und Wärme (Kochen, Zubereitung der Speisen in der Mikrowelle) leicht zerstört werden kann.

Für Vitamin B12 gibt es wiederum einen speziellen Mechanismus für die Aufnahme und Verwertung, der durch eine nachlassende Magensaftproduktion beeinträchtigt werden kann.

 
Quelle: http://www.folplus.de/gesundheit/burnout.html